Kunststoff verbinden: Kunststofffolien verarbeiten

Neben unserem Standardsortiment von Büro-, Werbe- und Präsentationsartikeln bleiben wir innovativ und kreativ in der Zusammenarbeit mit Ihnen und entwickeln kontinuierlich gemeinsam mit unseren Kunden neue Produkte.

Hierzu nutzen wir modernste Verarbeitungstechnologien um Kunststoff hochwertig und langlebig zu verbinden. Am Ende der Entwicklung steht für jeden Kunden entsprechend seinem individuellen Anliegen seine ganz persönliche Lösung.

Kunststoff verbinden: die Fertigungsverfahren für Kunststofffolien

Bei Eichner bekommen Sie modernste und unterschiedlichste Verfahren der Folienverarbeitung geboten. Für das Verbinden unserer Kunststofffolien nutzen wir aktuell besonders folgende Verfahrenstechniken, wobei das Schweißen der Kunststofffolien mittels verschiedener Schweißverfahren unser Herzstück in der Produktion darstellt:

● Schweißen
● Kleben
● Nieten

Wenn Sie sich auch über unsere weiteren Verfahrenstechniken informieren wollen, dann lesen Sie bitte in den folgenden Kategorien weiter:

● Umformen
● Veredeln
● Trennen
● Individuelle Stanz- und Biegeteile

Wir achten beim Verbinden der Kunststofffolien auf die Umsetzung Ihrer kreativen Vorgaben, die Langlebigkeit Ihrer Produkte sowie auch darauf die Kosten für Sie so gering wie möglich zu halten.

So kann beim Nieten auf hohe Temperatur-Anbringung verzichtet werden. Das Materialgefüge und die Festigkeit werden somit nicht unnötig verändert. Dies gilt auch für Klebeverbindungen, welche überdies besonders elastisch und kostengünstig sein können. Der Vorteil vom Schweißen sind hingegen geringe Durchlaufzeiten und nur wenige Prozessschritte die in Teilen auch automatisiert ablaufen können.


Kunststoff verbinden: Kunststofffolien schweißen

Beim Folienschweißen werden zwei oder mehrere Lagen Kunststofffolie durch eine Schweißnaht miteinander verbunden. Diese Schweißnaht soll die entsprechenden Folien-Lagen derart verbinden, dass diese nicht ohne beschädigt zu werden wieder voneinander zu trennen sind. Auf diese Weise werden z.B. Speisekartenhüllen an jeder bis auf einer Seite verschlossen oder Selbstklebetaschen nach Ihren Anforderungen gestaltet.

Geeignetes Material für das Verschweißen sind u.a. thermoplastische Kunststofffolien. Diese lassen sich anhand ihrer Mikrostruktur noch einmal weiter in amorphe und teilkristalline Thermoplaste unterteilen. Wir bei Eichner verwenden hierbei hauptsächlich PVC- (Polyvinylchlorid), PP- (Polypropylen) und PE- (Polyethlyen) Folien. Diese lassen sich unter Nutzung von Wärme und Druck miteinander vergleichsweise einfach verschweißen, wobei die Werkstoffe punktuell über ihre Schmelztemperatur hinaus erwärmt und in eine Art fließfähigen Zustand versetzt werden.

Hierfür ist es nötig, dass die zu verbindenden Kunststofffolien ähnliche Schmelzindizes aufweisen. Die entsprechenden Schweißtemperaturen der einzelnen Kunststoffe liegen für PVC zwischen +250° und +280° Celsius, für PP zwischen +230° und 280 ° Celsius und für PE zwischen 220° und ebenfalls 280° Celsius.

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Kunststoff verbinden durch Verkleben

Das Verkleben ist insbesondere bei duroplastischen Kunststoffen zu empfehlen. Um eine Empfehlung für oder gegen das Klebeverfahren auszusprechen, sind für uns als bewährter Spezialist in der Kunststoffverarbeitung das Wissen über die gewünschte Größe der Klebeflächen, Wasser- und Anfangsfestigkeit sowie Wärmebeständigkeit der jeweiligen Kunststoffgruppe entscheidend.

So müssen wir für die Auswahl des richtigen Klebstoffes und der passenden Kunststofffolie wissen, welchen Zustand z. B. die Oberfläche haben soll, welche zu erwartende Belastung die vorgesehene Klebung aushalten muss, in welchem Anwendungsbereich die geklebten Kunststoffteile verwendet werden sollen u.v.m.

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Kunststoff verbinden mit Nietverbindungen

Bei Nietverbindungen werden Nieten aus Metall, Legierungen aber auch aus Kunststoffen genutzt um eine mechanische und dauerhafte Verbindung zwischen Werkstoffen herzustellen. Das Nieten wird vor allem beim Verbinden von flachen Materialteilen wie Kunststoffteilen, Blechen, Leder oder auch robusten Baumwollstoffen eingesetzt.
Der große Vorteil des Vernietens ist der Verzicht auf temperaturerhöhende Verbindungsverfahren. Die Struktur der Kunststofffolien bleibt dabei völlig unverändert.

Vollnieten

Vollnieten ist eine der ältesten Techniken zur Verbindung von mind. zwei Materialien. Der große Vorteil beim Vollnieten ist das einfache Überprüfen der Verbindung ohne aufwendiges Werkzeug. Um eine Verbindung von Kunststofffolien mit Vollnieten umzusetzen, werden wie beim Verfahren des Blindnietens zuvor Löcher gestanzt oder gebohrt.

Stanznieten

Das Stanznieten dient der mittelbaren, nicht lösbaren Verbindung in einem durchgehenden Stanzvorgang.

Blindnieten

Mit Blindnieten können schwer zugängliche Stellen miteinander verbunden werden. Auf diese Weise lassen sich weiche und dünne Metalle oder auch Kunststoffe einfach verbinden. Der Name bezieht sich auf die quasi unsichtbare Seite der Blindniete, da diese von nur einer Seite “blind” in den Werkstoff eingesetzt werden können.

Die große Variantenvielfalt an Blindnieten bringt eine überaus große Bandbreite für deren Verwendungsmöglichkeiten mit sich. Dieses Verfahren bietet die Vorteile einer schnellen, kostengünstigen sowie einfach umzusetzenden Methode für die Verbindung von Werkstoffen bzw. Kunststofffolien.

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